Focus Open 2016
Internationaler Designpreis Baden-Württemberg

Ergebnisse


Wettbewerb mit Fördergedanke
1991 wurde der Wettbewerb erstmalig ausgeschrieben – zunächst als Internationaler Designpreis des Landes Baden-Württemberg, ab dem Jahr 2000 als Internationaler Designpreis Baden-Württemberg. Einige Jahre wurde der Wettbewerb unter verschiedenen, aktuellen Themen, wie Energie, Arbeitswelten, Langlebigkeit u.s.w. ausgelobt bevor er seit dem Jahr 2009 als Focus Open – also für alle Themen offen ausgeschrieben wird. Seit diesem Zeitpunkt können jährlich Unternehmen und Designagenturen aus aller Welt mit ihren innovativsten Produkt- und Konzeptlösungen am Wettbewerb teilnehmen und sich dem Wettbewerb für herausragendes und zukunftsfähiges Design stellen. Der Internationale Designpreis Baden-Württemberg ist fester Bestandteil der Wettbewerbslandschaft in Deutschland sowie im Ausland und genießt unter dem Label „Focus Open“ hohes Ansehen bei Unternehmen und Designagenturen.
Durch seine nichtkommerzielle Ausrichtung wird er seinem Förderauftrag gerecht und ermöglicht auch kleinsten Unternehmen die Teilnahme. Die Auszeichnungen „Focus Gold“, „Focus Silver“ und „Focus Special Mention“ sind für die Preisträger und Ausgezeichneten ein wirksames Instrument der Markenstärkung, sowohl in der Außenwirkung im Markt aber auch innerhalb der ausgezeichneten Unternehmen und Agenturen.

Teilnehmer und Preise
227 Einreichungen in unterschiedlichsten Kategorien hatte die Jury des „Focus Open“ in diesem Jahr zu bewerten. Die Produktinnovationen kamen aus China, Österreich, Belgien, Dänemark, Italien, Schweiz, Niederlande sowie Deutschland. Aus allen Einsendungen ermittelten die Juroren insgesamt 68 Preisträger. Die Premiumauszeichnung „Focus Gold“ für herausragende Gestaltung ging an 7 Produkte. 22 Produkte wurden mit dem „Focus Silver“ für überdurchschnittliche Designleistungen ausgezeichnet, 39 Produkte erhielten den „Focus Special Mention“ für innovative Gestaltungsleistungen.

Kategorien
Die Teilnehmer konnten ihre Einreichungen folgenden Kategorien zuordnen:
 
  • Produktion, Montage, Logistik
  • Medizin, Rehabilitation, Geriatrie
  • Bad, Sanitär, Wellness
  • Küche, Haushalt
  • Tisch- und Küchenkultur
  • Wohnen
  • Objekt
  • Ambiente, Lifestyle
  • Beleuchtung
  • Medien, Audio, Optik
  • Freizeit, Outdoor
  • Sport
  • Kids und Familie
  • Architektur
  • Public Design
  • Transport, Verkehr
  • Konzept
  • Nachhaltigkeit

Fairness in Jury und Bewertung
Eine Besonderheit des Focus Open ist, das im Vorfeld der Jurierung keine Vorauswahl der Einreichungen erfolgt. Jedes eingereichte Produkt wird der Jury vorgelegt. Um eine faire Bewertung zu gewährleisten, erklären sich die JurorInnen jeweils bereit, Produkte, an deren Entwicklung sie beteiligt waren, nicht einzureichen. Die Beurteilung der Einreichungen erfolgte fast ausschließlich am Originalprodukt. Die Jurierung umfasste mehrere Durchgänge und führte auch in diesem Jahr zu lebhaften Diskussionen. Die Zusammensetzung der Jury mit Erfahrungen aus verschiedensten  Branchen und Produktkategorien, trug zu fairen und kompetenten Bewertungen aus den unterschiedlichsten Perspektiven bei.

Die Einreichungen wurden in einer zweitägigen Jurysitzung von folgenden ExpertInnen bewertet:
  • Prof. Werner Baumhakl, office industrial design, CH
  • Stephan Niehaus, Hilti AG, LI
  • Annke Osthues, Osthues Design, DE
  • Alexander Rybol, Blocher Blocher Partners, DE
  • Prof. Barbara Schmidt, KAHLA/Thüringen, Porzellan GmbH, DE
  • Kyoko Tanaka, yellow design GmbH, DE
Die Juroren orientierten sich an folgenden Designkriterien:
Gestaltungsqualität, Funktionalität, Innovationsgehalt, Ergonomie, Interfacedesign, Usability, Produkttypografie, Ökologie, Nachhaltigkeit, Wertigkeit, Anmutung, Emotionalität, Markenkonformität.

Wertvolle Auszeichnung für die Preisträger
Der nicht kommerzielle Wettbewerb mit seinen moderaten Teilnahmegebühren ermöglicht es auch kleinsten und jungen Unternehmen, sich mit ihren innovativen Produkten auf internationaler Ebene zu messen. Die Intension des Wettbewerbs ist das Aufzeigen von Tendenzen im Design und das Aufspüren neuartiger Lösungen, in erster Linie aber die Förderung der jährlichen Preisträger in der Vermarktung ihrer Innovationen. Der Benefit für die Preisträger wird insbesondere bei der Markenkommunikation spürbar: Die Label „Focus Gold“, „Focus Silver“ und „Focus Special Mention“ sind Gütesiegel und wertvolle Produktauszeichnungen innerhalb des Markenauftritts. Zusätzlich verhelfen die Preisverleihung im festlichen Rahmen, die mehrwöchige Ausstellung im Ludwigsburger MIK Museum - Information - Kunst, die umfangreiche Internet-Präsentation sowie der weltweit vertriebene, hochwertige Ausstellungskatalog zu öffentlicher Präsenz und Wahrnehmung.
Die Auszeichnung mit einem Designpreis signalisiert die Wertschätzung der eingereichten Arbeiten durch ausgewählte Experten. Ein Signal, dass auch innerhalb großer Unternehmen positive Wirkung zeigen kann und eine wichtige Bestätigung für alle am Entwicklungsprozess Beteiligten bedeutet. Motivation und Identifikation mit dem Unternehmen und seinen Produkten erhalten spürbar Auftrieb und das Vertrauen in die Zusammenarbeit zwischen Designer und Unternehmen wird gestärkt.

Fotograf: Reiner Pfisterer

Focus Open 2016

Ausstellung im MIK Museum - Information - Kunst, Eberhardstraße 1, 71634 Ludwigsburg

Ausstellungsdauer vom 8. Oktober bis 20. November 2016
täglich von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 21 Uhr,
1. November geschlossen

Öffentliche Führungen
Sonntag, 9. Oktober, 16 Uhr
Sonntag, 23. Oktober, 16 Uhr
Donnerstag, 17. November, 18.30 Uhr
Freier Eintritt in die Ausstellung und zu den Führungen

Produktion, Montage, Logistik


Heros-Titan
Feuerwehrhelm


Hersteller
Rosenbauer International AG
A-4060 Leonding
www.rosenbauer.com

Design
Formquadrat GmbH
A-4020 Linz
www.formquadrat.com

Vertrieb
Rosenbauer Deutschland GmbH
D-14943Luckenwalde
www.rosenbauer.com


Leicht sollen sie sein, optimal sitzen und natürlich in gefährlichen Situation effektiv schützen: Helme. Das gilt besonders für Feuerwehrhelme, die auch härtesten Einsatzszenarien widerstehen und die Nutzer bei ihrer Arbeit unterstützen müssen. Dank der bionisch inspirierten Konstruktion bietet die Helmschale des Heros-Titan extreme Stabilität bei reduzierten Wandstärken, das Gesamtgewicht liegt bei minimalen 1,3 Kilogramm. Zwei übereinanderliegende Visiere aus Polycarbonat – optional goldbedampft, getönt oder klar – sorgen für beste Sichtverhältnisse bei optimiertem Geschichtsschutz. Außerdem erlaubt das Produktkonzept die Integration einer leistungsstarken Helmlampe über der Stirn, das Andocken einer Wärmekamera oder die Ergänzung mit einem Nackenschutz. Das Tragesystem im Helm ist wasch- und austauschbar, die Passform über einen außen liegenden Drehknopf auch mit Handschuhen zuverlässig veränderbar.
Zugleich verbindet der Helm durch die Gestaltung der Außenform Funktionalität mit Emotionalität. Der über der Stirn ansetzende Steg erinnert an den Kamm antiker Kriegerhelme, die seitlich laufenden Kanten und Fasen wirken stark dynamisierend und kraftvoll.

Jury
Alle Bedienelemente des Helmes sind sinnvoll positioniert, formal integriert und auch mit Handschuhen sicher nutzbar. Das gilt sowohl für die Verstellelemente und die Visiere als auch für die Stirnlampe. Extrem sauber durchgestaltet, werden selbst konstruktive Verstärkungen als formale Elemente interpretiert. Insgesamt visualisiert das durchaus auch emotionale Design dem Nutzer maximale Sicherheit sowie modernste Technologie.


Medizin, Rehabilitation, Geriatrie


Ganymed G3
Gehhilfe


Hersteller
Ganymed GmbH
D-82335 Berg
www.ganymed.eu

Design
Inhouse
Karen Ostertag

Vertrieb
Ganymed GmbH
D-82335 Berg
www.ganymed.eu

Sich mit Krücken fortzubewegen, ist bekanntlich sehr mühsam und belastet das Handgelenk sowie den Schulterbereich erheblich. Durch die Verschiebung des Gehhilfe-Aufsetzpunktes nach vorne lässt sich diese problematische Belastung signifikant reduzieren, Folgeerkrankungen wie das Karpaltunnelsyndrom werden damit weitgehend ausgeschlossen. Auf dieser Erkenntnis basiert das Prinzip der Gehhilfe Ganymed, die in der dritten Generation nochmals optimiert wurde. So besteht das nach dem Teleskopprinzip ausfahrbare Stützrohr mit seinem ovalen Querschnitt aus besonders leichtem Aluminium, der Griffbereich aus einem faserverstärkten Kunststoff. Die durchbrochene Struktur des Griffes folgt dem Leichtbau-Credo, dass nur dort Material sein muss, wo Kräfte auftreten – das Prinzip findet sich auch beim Fußelement wieder, das in drei Härten auf Nutzer und Untergrund anpassbar ist. Nur 500 Gramm schwer, lässt sich die Gehhilfe dank der Griff-Formung bei Nichtgebrauch senkrecht ausbalanciert abstellen, was den Nutzwert erheblich steigert. Komfortmerkmale sind zudem die auf der Struktur basierende bessere Belüftung der Handinnenfläche sowie die vier unterschiedlichen Materialien für die ergonomischen Griffauflagen.

Jury
Die Gehhilfe stigmatisiert den Nutzer nicht, weil sie ästhetisch eher einem Sportgerät ähnelt als einem medizinischen Hilfsmittel. Auch ergonomisch bietet sie weit mehr als herkömmliche Krücken, vor allem der Griffbereich mit seinen angenehmen Handauflagen ist hier hervorzuheben. Sehr präzise gelöst ist der Übergang zwischen Stützrohr und Griff, letzterer kommt dank der bionisch inspirierten Struktur mit so wenig Material wie möglich aus und wirkt zusätzlich dämpfend.
 



Tisch- und Küchenkultur


Cook & Serve Inductherm
Kochgeschirr


Hersteller
Eschenbach Porzellan Group – neue Porzellanfabrik Triptis GmbH
D-07819 Triptis
www.eschenbachporzellan.de 

Design
Inhouse
Claudia Bischoff

Vertrieb
Eschenbach Porzellan Group – neue Porzellanfabrik Triptis GmbH
D-07819 Triptis
www.eschenbachporzellan.de

Gekocht wird normalerweise in Töpfen und Pfannen, serviert anschließend in Schüsseln und auf Platten – diesem klassischen Prozedere setzt die Porzellanserie ein völlig andersartiges Konzept entgegen. Eine neuartige, äußerst temperaturbeständige Porzellanmasse sowie eine speziell entwickelte Antihaft-Glasur ermöglichen das Kochen direkt im Porzellan auf allen Herdarten, insbesondere auf Induktionsherden. Ohne lästiges und zeitraubendes Umfüllen können die Speisen anschießend direkt im Kochgeschirr auf den Tisch gebracht und gegessen werden. Der reduzierten, zeitlosen Gestaltung der Gefäße, Griffe und Deckel galt dabei besonderes Augenmerk.

Jury
Soll das Kochgeschirr auch auf dem gedeckten Tisch eine gute Figur machen, bedarf es einer hohen ästhetischen Qualität. Ein Anspruch, den diese neue Serie in besonderer Weise erfüllt. Aus einem Spezialporzellan mit geringer Wärmeausdehnung gefertigt, können die Behältnisse direkt auf den Herdplatten, auch solchen mit Induktionstechnik, zur Speisenbereitung genutzt werden. Im Privatbereich stellt dies ein neues Feature dar.

  


Beleuchtung


Avveni
Leuchtensystem


Hersteller
Sattler GmbH
D-73035 Göppingen
www.sattler-lighting.com

Design
code2design
D-73760 Ostfildern
www.code2design.de

Vertrieb
Sattler GmbH
D-73035 Göppingen
www.sattler-lighting.com

Ein Leuchtenkopf für unterschiedlichste Leuchtenvarianten: Das System Avveni besteht unter anderem aus Einbau-Downlight, Wand-, Lese- und Stehleuchte sowie einer Reihe abgependelter Deckenleuchten. Allen Modellen gemein ist der kreisrunde und flache Leuchtenkopf mit LED-Bestückung und verschiedenen optischen Abdeckungen zur Entblendung sowie Veränderung von Lichtfarbe und Abstrahlwinkel. Über ein magnetisches Kugelgelenk dockt der Kopf an die verschiedenen Tragstrukturen an und lässt sich sowohl um 360 Grad drehen wie um 180 Grad aus der Horizontalen kippen. Besonders interessant präsentiert sich Avveni als abgependelte Deckenleuchte mit vielfach verzweigtem, formal reduziertem Tragwerk sowie drei bis 18 Leuchtenköpfen. Auf diese Weise können kleine und auch große Räume mit identischer Lichtstruktur ausgestattet werden. In den kleineren Varianten mit bis zu fünf Leuchtenköpfen erfolgt die Stromversorgung über die Seilabhängung.

Jury
Mit ihrer raffinierten und dennoch einfachen Gelenklösung setzt sich die Leuchtenfamilie von anderen Lösungen im Markt ab. Die magnetische Fixierung erlaubt die flexible Justierung des Lichtes, die tauschbare Streuscheibe erweitert die Anpassungsfähigkeit. Das modular ausgelegte Design bietet die Option für weitere Derivate bei identisch-klarer, durchaus aber skulpturaler Designsprache.
  


Kids und Familie


Spielnester
Bewegungs-System


Hersteller
Aufmberg GmbH & Co. KG
D-96224 Burgkunstadt
www.aufmberg.com

Design
Inhouse

Vertrieb
Aufmberg GmbH & Co. KG
D-96224 Burgkunstadt
www.aufmberg.com

Für Kinder von zwei bis sechs Jahren gedacht sind die Spielnester, einzelne Module ähnlich der Zellen von Bienenwaben, die sich zu komplexeren Raumgebilden addieren lassen – freistehend oder mit Anschluss an Wände. Die Spielnester sollen in Kindergärten die Motorik, das räumliche und haptische Erfahren sowie das Selbstbewusstsein fördern. Natürliche Materialien, die sichere Konstruktionsweise sowie die Variationsfähigkeit machen das System zu einem idealen Indoor-Abenteueruniversum. Neben den verschieden tiefen Wabenmodulen ergänzen weitere Elemente, etwa für Fronten und Rückseiten, geschickt das System. Auf der einen Seite raumprägend, wirken die Spielstrukturen andererseits sehr transparent, leicht und freundlich – der Verzicht auf eine prägnante Farbgebung verleiht dem System eine ruhige, entspannende und zurückhaltende Anmutung.

Jury
Ein formal absolut eigenständiges System, das Kindern abwechslungsreiche und spannende Bewegungs- sowie Spielmöglichkeiten bietet. Sehr gut gelöst sind neben der Systemvariabilität die Materialität und die ästhetische Komponente, die bewusst keine kindlichen Klischees aufgreift. Mit dem Möbelcharakter fügen sich die Spielnester wie selbstverständlich in die Bewegungsräume von Kindergärten ein.
  


Public Design


Den Blå Planet
Ausstellungskonzeption


Auftraggeber
National Aquarium Denmark
DK-2770 Kastrup
www.denblaaplanet.dk

Design
Atelier Brückner GmbH
D-701376 Stuttgart
www.atelier-brueckner.de 

Direkt am Øresund befindet sich der spiralförmige Neubau des dänischen Nationalaquariums mit 10000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und insgesamt 53 einzelnen Aquarien. Die ebenfalls neue Ausstellungskonzeption legt eine mediale Schicht über die dunkel gehaltenen Räume voller lebender Exponate. Interaktive Ausstellungsstücke sowie immersive Rauminstallationen erweitern zusammen mit der eigens entwickelten App das Informationsangebot. Das Species Information System bietet Detailinformationen zu den vielen Meeresbewohnern dieses besonderen Museums. In allen Formaten, Medien und den schwebenden Leuchtkästen findet sich dabei die eigens entwickelte Grafiksprache wieder. Über die Smartphone-App können Besucher zudem eigene Fische erfinden und diese in ein virtuelles Aquarium auswildern.

Jury
Durch die intelligente mediale Vernetzung von virtueller und realer Unterwasserwelt wird der Besucher sozusagen Teil der Schau und auf der komplexen, spannenden Reise begleitet. Großen Wert legt die Konzeption auf Interaktionen sowie zusätzliche Informationsebenen, die den Anforderungen verschiedenster Altersgruppen ausgesprochen gerecht werden – ein intensives, spannendes Erlebnis.
  


Konzept


Genius Cab
Radlader-Kabine



Hersteller
CAB Concept Cluster: Fritzmeier Systems, Aurora, Bosch,
Grammer, Hella, Hyda, Mekra Lang, Savvy Telematic Systems,
SMA Metalltechnik

Beratung
Verband VDBUM, Max Bögl

Design
Lumod GmbH
D-85625 Baiern
www.lumod.com

TU Dresden Fakultät Maschinenwesen
D-01062 Dresden
www.technischesdesign.mw.tudresden.de

Hinter diesem Kabinenkonzept steht eine ganze Reihe von Komponentenherstellern, Designern und Verbänden, die sich im CAB Concept Cluster zusammengefunden haben, um eine Innovationsplattform für Baumaschinen-Kabinen zu bilden. Die speziell für Radlader entwickelte Kabine enthält zahlreiche technologische Neuerungen und basiert auf dem Ansatz, den Arbeitsplatz sicherer, komfortabler und ergonomischer zu gestalten. Dazu gehören optimierte Sichtbezüge durch die mehrteilige Frontscheibe sowie Rückfahrkameras, neu gestaltete Bedienelemente und eine Kabinendecke aus Leuchttextilien, die visualisieren, was die Annäherungssensoren melden. LED-Scheinwerfer und LED-Lichtlinien sorgen für beste Erkennbarkeit sowie adaptives Licht. Die Aluminiumstruktur sorgt für ein um 30 Prozent verringertes Gewicht, zusätzlichen Schutz bietet eine addierbare Sicherheitsstruktur aus Stahlprofilen. Die Genius Cab ist das Ergebnis eines interdisziplinären Entwicklungsansatzes und zunächst als Technologiedemonstrator gedacht – aus dem sich Realisierungsansätze für Serienkabinen ergeben.

Jury
Das Konzept verbessert vor allem die Arbeitsplatzqualität und überzeugt mit seinem funktionalen Aufbau. Dabei folgt die Benutzerführung einem interessanten, neuen Ansatz, das Sichtfeld ist deutlich größer als bisher und die ergonomischen Aspekte sind vorbildlich berücksichtigt. Zudem ist die Gestaltungssprache ausgesprochen konsistent, nachvollziehbar sowie von hoher Qualität.
Focus Open 2016

Preisträger Special Mention

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Focus Open 2016

Preisträger Silver

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